Lebensfreude: Wie kann man mehr Lebensfreude im Alltag finden

Tipps und Infos für mehr Freude am Leben

Lebensfreude
Glücklich Verliebte strotzen vor Lebensfreude (Bild: karenwarfel – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Lebensfreude empfindet ein Mensch in der Regel so lange, wie er einen Sinn im Leben sieht. Ein glückliches Leben, voller Lebensfreude, ist geprägt von Optimismus und einer positiven Einstellung zum Leben. Lebensfreude zu entwickeln fällt denen besonders leicht, die in einem stabilen sozialen Umfeld wohnen, Anerkennung erfahren und sich um die Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse (Essen, Wohnen, Kleidung, Gesundheit, erfüllte Partnerschaft und Nachwuchs) keine Sorgen machen müssen. Nicht immer sind alle diese Kriterien für ein glückliches, zufriedenes Leben zwingend notwendig; wesentlich ist, wie wir mit unseren gegeben Lebensumständen umgehen.

Aus welcher Quelle entspringt Lebensfreude?

Lebensfreude zu empfinden, ist eine Fähigkeit, die wir als Kinder anerzogen bekommen oder im Laufe unseres Lebens entfalten. Dabei sind es oftmals die alltäglichen Dinge, die das bewirken. Kindern, denen wir zum Beispiel zeigen, wie interessant die Natur ist; indem wir sie auf den Marienkäfer, den Regenbogen oder auf das Gänseblümchen aufmerksam machen, werden in ihrem Leben sehr viel mehr Liebenswertes entdecken, als jene Jugendliche, die lernen, dass man einen Fliegenpilz zertreten und eine Ratte vergiften muss.

Lebensfreude
Kinder sind in der Regel sehr neugierig auf alles im Leben (Bild: dagon_ – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Kinder, die aufgeschlossen gegenüber Natur und Gesellschaft eingestellt sind, besitzen als Erwachsene meist ein echtes Bedürfnis, ihrer Umwelt etwas Gutes angedeihen zu lassen. Das Bedürfnis ‚Gutes zu tun‘ ist ein Antrieb, der Lebensfreude entstehen lässt. Es gibt noch viele andere Quellen aus denen wir Lebensfreude gewinnen können. Sicher kann man mit Geld viele schöne Dinge kaufen, die uns für eine kurze Zeit Freude schenken. Aber ein teures Auto oder eine Luxusjacht, bringen nur dann wirklich Lebensfreude, wenn man es versteht, daraus nachhaltige Erlebnisse zu schöpfen.

Eine intakte Familie ist ein wesentlicher Anker im Leben

Ein wichtiger Quell unserer Lebensfreunde ist die Familie. Für eine intakte Familie lohnt es sich zu leben. Sie vermittelt Wärme, Geborgenheit, Sicherheit und Perspektive. Ein gesunder Mensch, der sich nicht aufgeben will, wird stets versuchen eine Partnerschaft einzugehen, eine Familie zu gründen, oder zumindest sich einen festen Freundeskreis aufzubauen. So manche Aussteiger oder Lebenskünstler haben sich konsequent von unserer hektischen, materiellen Welt distanziert. Irgendwann erkannten sie, dass ihre bisherige Lebensart ihnen nicht gut tut und ihnen die Lebensfreude trübt.

Lebensfreude
Lebensfreude lässt sich auch von Hunden lernen (Bild: elsabsalgado – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Aber trotz völliger Umorientierung, sind nur sehr wenige davon wirkliche Einsiedler geworden. Und wenn doch, besitzen sie wenigstens einen tierischen Kameraden. Viele Menschen finden in den unterschiedlichsten Gemeinschaften, wie zum Beispiel in einer Religion, den Sinn des Lebens. Der Gedanke für ein höheres Ziel, zum Wohle der Gemeinschaft und/ oder eines Gottes zu wirken, kann beflügeln und enorme Befriedigung verleihen.

Liegt die Freude am Leben bereits in den Genen verankert?

Natürlich kennen wir Menschen, von denen wir meinen, dass sie auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurden. Sie sind permanent guter Stimmung und immer kommunikativ. Auch scheinen einige Nationalitäten vor Lebensfreunde schier überzulaufen, während andere Zeitgenossen dafür offenbar ganz und gar nicht geschaffen sind. Diese Sichtweise ist natürlich sehr klischeebehaftet. Es lässt sich allerdings nicht bestreiten, dass jahrhundertelange Geschichte, gewisse Spuren in den Genen der Menschen hinterlassen hat, die unsere Lebenseinstellung zu einem gewissen Teil vorprogrammiert.

Wie kann man auch im stressigen Alltag Lebensfreude gewinnen?

Es gibt Personen, die schaffen es ihr Hobby zum Beruf zu machen, und wie durch ein Wunder vertragen sie jede Menge Stress, ohne die Lust an ihrer Arbeit zu verlieren. Sie sehen in Hindernissen generell spannende Herausforderungen und sind bis zuletzt entwaffnend optimistisch, eine Lösung zu finden. Da nicht jeder von uns das Glück hat, seine Arbeit so zu lieben, sollte man zumindest versuchen, den uns belastenden, negativen Stress, in positive Energie zu verwandeln. Den Arbeitstag nicht als Bürde zu definieren, sondern eher sportlich zu betrachten.

Lebensfreude
Ein freundlicher Umgang steigert die Lebensfreude (Bild: jamesoladujoye – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Das gelingt zum Beispiel mit selbst gesetzten Zielen oder dem Vorsatz, einmal täglich einem Kollegen eine kleine Freude zu machen. In jedem stressigen Alltag finden sich kleine Nischen, in denen man das Leben feiern kann. Stimmt der Kollegenkreis, dann kann man kleine Rituale einführen; zum Beispiel jeden Freitag eine Spezialität zum Mittag zu bestellen oder jeden Montag Selbstgebackenes zum Frühstück mitzubringen; alles natürlich auf freiwilliger Basis.

Sich bewusst Gutes tun

Klappt das alles nicht so richtig, sollte man zumindest seinen Feierabend zelebrieren. Eine halbe Stunde für sich und sein Lieblingsbuch auf dem Balkon, Musik in der Kuschelecke; oder das gemeinsame Familienessen in der Pizzeria, sollte man sich gnadenlos zugestehen. Natürlich kann man auch einen festen Tag in der Woche für Familienunternehmungen einplanen, oder einmal in der Woche Bridge mit den Freundinnen spielen, das ist völlig egal. Was es auch ist, Hauptsache man hat etwas, worauf man sich freut und wobei man entspannen kann.

Wie kann man zu mehr Lebensfreude gelangen?

Das Leben macht ganz einfach mehr Spaß, wenn man sich auf etwas freuen kann. Unsere Umwelt bewusst erleben und positiv zu bewerten schenkt uns Empfindungen, wie Wohlbehagen, Glück und Zufriedenheit. Leider lassen Gefühle sich nicht erzwingen. Jedoch mit ein wenig Planung kann man sie gezielt in eine vorteilhafte Richtung steuern. Das tut man am besten mit kleinen Schritten. Sich bewusst kleine Highlights im Alltag zu schaffen, ist ein Weg. Hat man im Beruf oder im Alltag kaum Aussicht auf Erfolgserlebnisse, hilft es manchmal, sich ein eigenes Ziel zusetzen oder ein Projekt zu schaffen, an dem man konsequent arbeitet.

Lebensfreude
Immer mal was Neues ausprobieren – sich Ziele setzen (Bild: Unsplash – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Manchmal beschleicht uns das Gefühl, dass uns im Leben irgendetwas fehlt. Wir glauben, dass wir ein größeres Stück vom Kuchen benötigen, um unsere Lebensfreude auf unserem ‚Wohlfühllevel‘ zu halten. Befindet man sich in einer solchen Lebensphase, ist es eine gute Idee, nach draußen zu gehen und sich umzuschauen; einfach mal was Neues ausprobieren, Dinge, die man sich noch nie getraut hat!

Was tun, wenn uns die Lebensfreude verlässt?

Wir glauben, dass mittellose Menschen anfälliger für Angst, Depressionen; Aggressivität, Lethargie und Selbstmord sind, als wohlhabende Leute. Doch schauen wir einmal hinter die Kulissen, oder verfolgen die Regenbogenpresse, dann erkennen wir, dass keine soziale Schicht den Anspruch auf Lebensfreude garantiert. Nicht selten verlieren gerade Menschen mit scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten den Lebensmut und enden in Alkohol-, Drogen- und Risikosucht. Wie oft haben wir schon von Prominenten und Berühmtheiten gelesen, die durch Suizid sterben wollten?

Gekaufte „Lebensfreude“ ist sehr flüchtig

Trotz Reichtum erfahren sie das Gefühl der Hilf- und Sinnlosigkeit. Dabei steckt das Leben für uns alle voller Überraschungen und hinter mancher Ecke lauert das Schicksal, das uns derartige Tief- und Rückschläge verpasst, dass wir uns am liebsten für alle Zeiten verkriechen möchten. Solche Phasen der Trauer, Wut und Leere sind vollkommen in Ordnung und wichtig für unsere Seele. Doch irgendwann ist es genug. Es hilft keinen, wenn wir in Depressionen verfallen, die Toten werden dadurch nicht wieder lebendig und Apathie holt keinen verflossenen Liebhaber zurück.

Lebensfreude
Phasen von Traurigkeit gehören zu jedem Leben (Bild: Anemone123 – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Hat einen der Lebensmut verlassen, muss man seinem Leben erneut einen Sinn geben, um Kraft für die Entwicklung neuer Lebensfreude zu sammeln. Das erfordert Anstrengungen und manchmal benötigt der Betroffene einen guten Freund, der ihm seine Verpflichtungen ins Gedächtnis zurück ruft. Um Verantwortung und Verpflichtungen zu übernehmen, muss man seine Umwelt bewusst wahrnehmen. Ist man erst soweit, dann erkennt man zunehmend wieder die schönen Seiten des Lebens und kann sich neue Ziele setzen.

Neue Aufgaben helfen Sinnkrisen zu überwinden

Menschen, die ein realistisches Ziel vor Augen haben und fühlen, dass sie gebraucht werden, sind weniger anfällig für Depressionen und Weltschmerz. Dazu muss man sich überwinden, seine Wohnung zu verlassen und einfach nur in den Park oder ins Einkaufszentrum gehen. Das ist ein erster Schritt. Danach sollte man sich mit Freunden und Verwandten verabreden, sich vielleicht einen Hund oder eine Katze zulegen oder einfach nur regelmäßig einen Ort aufsuchen an dem man sich wohlfühlt. Ob es die Schwimmhalle, der Friedhof oder das Café nebenan ist, ist eine ganz individuelle Entscheidung.

Professionelle Hilfe annehmen

Mit der Zeit lernt man neue Menschen kennen, die einem eine andere Sicht auf das Leben vermitteln können. Ein erweitertes Gesichtsfeld hilft uns zu erkennen, dass jedes Ende auch ein Anfang ist, und sich immer wieder neue Möglichkeiten bieten, gestärkt aus einer schlimmen Situation hervorzugehen. Steckt man in einer sehr tiefen Lebenskrise, ist es keine Schande sich bei einem Psychologen oder anderen Experten Rat zu suchen. Es gibt zahlreiche Therapien und Behandlungsmethoden, die dabei helfen Lebenskrisen erfolgreich zu meistern.

Lebensfreude
Lebenskrisen lassen sich auf vielfältige Weise meistern (Bild: photo-graphe – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Warum ist Lebensfreude die Basis für ein glückliches Leben?

Mit sich selbst im ‚Reinen‘ zu sein und optimistisch in die Zukunft zu schauen, schärft den Blick für die vielen Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Glück kann für jeden etwas anderes bedeuten, doch die Hoffnung es zu finden, die Neugier auf eine glückliche Zukunft und die Freude daran, es zu suchen, erhöhen unsere Erfolgschancen es zu finden.

Der Weg ist das Ziel

Ganz einfach deshalb, weil der Weg dorthin schon von uns positiv bewertet wird. Die Fähigkeit sich wieder und wieder über Kleinigkeiten oder auf kommende Höhepunkte zu freuen sind Meilensteine auf dem Weg zu Zufriedenheit, Glück und Lebensfreude. Die Vorfreude lässt uns unangenehme Dinge gelassener sehen und schützt uns vor negativen Stress.

Wo keine Lebensfreude vorhanden, erlischt das Leben

Für den Menschen, der das Leben nur von der negativen Seite betrachtet, kann das Leben zur Qual werden. Wenn alle Einflüsse als Angriff gewertet werden, schafft man sich unnötigen Stress und Angriffsfläche. Doch Dauerstress ist hochgradig schädigend für Körper und Seele. Hinzu kommt noch, dass die Betroffenen sich oft in eine Art Opferrolle hinein manövrieren, in der sie sich absolut toll finden. Es wird um Mitgefühl gerungen, man fühlt sich bedauert und (ganz wichtig) BEACHTET. Jeder Anlass ist recht, die These bestätigt zu bekommen, wie sehr man doch von der Welt benachteiligt wird.

Lebensfreude
Angst und Isolation vertreibt jede Lebensfreude (Bild: Wokandapix – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Die Wahrheit aber ist; es kann einem nur geholfen werden, wenn man das auch will. Währenddessen kämpft nicht nur die Seele, sondern auch der Körper einen unheilvollen Kampf. Das Immunsystem wird damit beschäftigt, das selbst produzierte ‚mentale Gift‘ im Körper abzubauen und den hoch gepuschten Adrenalinspiegel auszugleichen. Dadurch wird der Körper anfälliger für Krankheiten. Doch oft ist dieser Ärger nur ein Ausdruck anderer Gefühle, wie Hilflosigkeit oder Angst. Schlimmer als permanenter Ärger, ist das Gefühl das Ende seiner Energiereserven erreicht zu haben.

Wenn keine Energie mehr vorhanden ist

Das Empfinden ‚ausgebrannt zu sein‘, seine Wünsche nicht mehr definieren zu können und nur noch zu funktionieren. Das Schöne um einen herum versteckt sich, ist unauffindbar. Ein Gefühl der Wertlosigkeit macht sich stetig breit. Selbst alltägliche Dinge erscheinen unlösbar. Kommen diese Phasen in immer kürzeren Abständen und werden sie stets länger, dann sollte man sich auf jeden Fall psychologischen Rat einholen. Unbehandelte Depressionen oder Burnouts enden nicht selten in Selbstmordgedanken oder gar Selbstmord.

Wenn die Neugierde auf das Leben erloschen ist

Hat ein Mensch ein hohes Lebensalter erreicht, glaubt alles schon gesehen zu haben und ist nicht mehr neugierig auf die Dinge, die seine Umwelt bieten, schließt er langsam mit seinem Erdendasein ab. Es schwindet die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Dinge, die einem Spaß bereitet haben, können nicht mehr ausgeführt werden. Damit geht die Lebensfreude schließlich verloren und der Tod ist nicht mehr weit. Ein Leben ist gelebt, doch wie erfüllt und friedlich man sich verabschiedet, können wir zu einem gewissen Anteil mitbestimmen.

Lebensfreude
(Bild: gayulo – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Warum sich die Suche nach der Freude am Leben immer lohnt

Ohne Lebensfreude vergibt man die Chance, sein Leben bewusst zu gestalten und zu erobern. Solange wir Lebensfreude ausstrahlen, inspirieren wir unsere Umwelt und bereichern nicht nur unsere Freunde. Mit unserem positiven Wirken sind wir in der Lage, unsere Welt jeden Tag ein wenig besser zu machen, traurigen Menschen Mut und Anerkennung zu schenken und dazu beizutragen, dass sie sich besser fühlen.

Wie Lebensfreude auch über schwere Schicksalsschläge hinweg hilft

Viele Religionen sehen schwere Schicksalsschläge als Prüfungen auf den Weg zu einer höheren Bestimmung. Diese Philosophie hilft Gläubigen in schweren Zeiten den Lebensmut zu bewahren und zurück zur Lebensfreude zu finden. Wer keinen Gott hat, muss an sich selbst, sein soziales Netzwerk oder die Natur glauben; das Vertrauen darauf nicht aufgeben, dass sich das Universum so entwickelt, wie es soll. Wer das Leben so nimmt, wie es ist und versucht, daraus das Beste zu machen, egal was kommt, geht viel rationaler und objektiver mit den Tiefpunkten des Lebens um. Ein optimistischer, lebensfroher Mensch hofft natürlich auf „die Sonne nach dem Regen“.

Tipps für mehr Lebensfreude

Lebensfreude und Bestätigung hat ganz viel mit Verantwortung, Anerkennung und Selbstwertgefühl zu tun. Anerkennende Bestätigung können wir im Beruf, bei ehrenamtlichen Tätigkeiten oder in Hobbys finden. Man sollte sich dabei ruhig mehrere Interessensgebiete erschließen, damit man nicht in ein ‚Loch‘ fällt, wenn man eine Sache nicht mehr ausüben kann.

1. Beachte: Was man aussendet kommt zurück

Es ist wichtig zu erkennen, dass man immer etwas investieren muss, wenn man Anerkennung und Erfolg ernten will. Es gibt ein Sprichwort das sagt; „Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Tut man das, merkt man schnell wie ansteckend Lebensfreude sein kann.

Lebensfreude
Lebensfreude ist ansteckend! (Bild: TawnyNina – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Humor steckt desgleichen an, und wer sich selbst nicht so wichtig nimmt, wird seine ausgesendete Lebensfreude an vielen Ecken und Enden reflektiert bekommen. Strahlt man eine angenehme Lebenseinstellung aus, reagiert auch das Umfeld entsprechend. Ein ’strahlender Sonnenschein‘ hat mehr Chancen auf Sympathie als eine ’stinkende Miesmuschel‘. Sind wir bereit Menschen zu helfen, denen es momentan nicht so gut geht, schaffen wir uns meist dankbare Kameraden, die uns in ähnlichen Situationen gleichermaßen beistehen.

2. Vergleiche dich nie mit anderen – bleibe einzigartig

Das Vergleichen mit anderen ist das Ende der Zufriedenheit. Wer mehr Lebensfreude erfahren will, der sollte den ‚Neid‘ aus seinem Herzen verbannen. Es bringt nichts, wenn man sich mit anderen vergleicht, die ’nicht in der gleichen Liga spielen‘. Gegen gesunden Ehrgeiz ist allerdings nichts einzuwenden, im Gegenteil: ein Ziel vor den Augen zu haben, steigert oftmals die Lebensfreude.

Will ich das wirklich?

Natürlich sollte man dabei kritisch prüfen, ob es wirklich die eigenen Ziele sind, die man verfolgt. Auf einen Porsche zu sparen, nur weil der erfolgreiche Kollege auch einen hat, bringt keine nachhaltige Lebensfreude, wenn man im Grunde seines Herzens eigentlich mehr der Country-Typ ist und glücklicher mit einem Pick-up wäre.

3. Bringe dem was du hast Wertschätzung entgegen

Manchmal müssen wir erst etwas verlieren um dessen Wert richtig zu schätzen. Wenn es uns gut geht, gehen wir oft achtlos mit dem um, was wir besitzen. Wir tun dann so, als habe uns jemand ewige Gesundheit und die ganzen Annehmlichkeiten, die uns umgeben und unseren Alltag erleichtern, ein Leben lang garantiert. Doch schon eine heftige Erkältung oder ein verstauchter Fuß machen uns wieder bewusst, wie wesentlich eine gute Gesundheit zur Lebensfreude beiträgt. Also warum nicht hin und wieder mal innehalten und sich bewusst machen, wie „reich“ man eigentlich ist.

Lebensfreude
Sich freuen und dankbar sein für das was man hat (Bild: 4653867 – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

4. Erkenne das Dankbarkeit ein wesentlicher Schlüssel zum Glück ist

Dankbarkeit ist eine Liebeserklärung an das Leben! Das Leben stellt uns eine gewisse Anzahl von Jahren zur Verfügung, die wir mit Lebensfreude oder Angst, schlimmstenfalls mit Hass ausfüllen können. Angst und Wut gehören zeitweilig zum Leben, dürfen aber nicht unser Handeln beherrschen. Um echte Lebensfreude zu empfinden, wollen die Lebensjahre, Monate, Wochen, Tage, Stunden und Sekunden sinnvoll genutzt sein.

Nichts ist selbstverständlich

Wenn wir uns bewusst machen, wofür wir alles dankbar sein können, macht sich ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit, des Glücks und der Freude in uns breit. Doch auch Dankbarkeit ist ein flüchtiges Gefühl und sollte trainiert werden. Am besten macht man es sich zur Gewohnheit, sich regelmäßig für die positiven Dinge zu bedanken, so wird sich vieles im Leben zum Guten wenden. Dankbarkeit ist eine echte Lebenshilfe.

Um sich mehr Lebensfreude zu verschaffen sollte man:

  • dem Leben positiv und gelassen gegenüber stehen, tägliche oder wöchentliche Highlights planen
  • sich sinnvolle Ziele setzen
  • mit offenen Augen durch das Leben gehen
  • körperlich und geistig fit bleiben
  • sich selbst nicht so ernst nehmen
  • Wichtiges vom Unwichtigen trennen
  • reale soziale Netzwerke pflegen
  • neue Quellen der Lebensfreude und den unterschiedlichsten Gebieten erforschen
  • seine Hobbys nicht vernachlässigen
  • Menschen und Tieren helfen
  • Verpflichtungen als Herausforderungen ansehen

Und niemals aufhören neugierig zu bleiben!

Für die Nutzung unseres Online-Portals informieren Sie sich bitte über die Nutzungsbedingungen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*