Lavendel – ein wohlduftendes Heilkraut

Echter Lavendel hat nachweislich eine positive Wirkung auf die Psyche

Aromatherapie
Die Lavendelfelder der Haute Provence (Bild: Hans - Pixabay.com - CC0 Public Domain)

Der Duft von Lavendel lädt zum Träumen ein. Aber nicht nur ihrer Duftstoffe wegen, hat diese Pflanze eine große Bedeutung. Sie ist unverzichtbar bei der Kreation von Parfümen, sie spielt eine wichtige Rolle in der Heilkunst, aber auch in der Küche und der Imkerei, ist Echter Lavendel von großer Beliebtheit. Lavendel ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler. Echter Lavendel (Lavandula Angustifolia) hat eine sehr lange Tradition, und wurde bereits im alten Ägypten schriftlich erwähnt. Der Überlieferung nach, wurde die Pflanze seit jeher als eine der bedeutensten Heilpflanzen hoch geschätzt.

Wo wächst Lavendel?

Sie finden Lavendel als wildwachsende Pflanze in freier Natur, oder kultiviert, vor allem, im Süden von Frankreich. Die Pflanze liebt die Sonne, nährstoffarme Böden, und Höhenlagen von 600 bis 1500 Metern. Echten Lavendel erkennen Sie an seinem niedrigen Wuchs, in der Regel zwischen 30-60 cm, und seiner buschigen Form. Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Lavendelsorten, wie beispielsweise den Wolllavendel oder Schopflavendel.

Lavandula Angustifolia

In Deutschland ist Lavandula Angustifolia, die am weitesten verbreitete Sorte, nicht zuletzt, weil sie auch Kälte gut aushalten kann. Inzwischen gibt es auch winterfeste Lanvendelsorten, welche im Garten, oder auch auf dem Balkon gut überwintern können. Der Duft der echten Blüten ist besonders intensiv und fruchtig, und die Farbenpalette reicht von Violett bis Amethyst.

Wo wird Lavendel kommerziell angebaut?

Denkt man an Südfrankreich, dann hat man die intensiv leuchtenden Lavendelfelder der Provence vor Augen. Es ist ein traumhafter Anblick, wenn sich die Farbenpracht der Blüten über die großen weiten Felder erstreckt, der Duft die ganze Gegend erfüllt, und die Bienen zum Summen bringt. In den Lavendel-Anbaugebieten der höheren Lagen, kann man das wunderbare Aroma der Blüten oft schon wahrnehmen, bevor man die Felder überhaupt erblickt.

Lavendel
Die Lavendelfelder beim Kloster „Abbaye de Sénanque“ (Bild: Hans – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Möchten Sie die Lavendelblüte in Südfrankreich erleben, dann haben Sie von Mitte Juni bis Ende Juli, manchmal auch bis in den August hinein, die Gelegenheit. In der Regel stehen die Felder circa 4 bis 6 Wochen in voller Pracht, dann wird geerntet. Das wohl bekannteste Lavendelfeld der Provence, finden Sie in der Region Vaucluse, unmittelbar vor dem berühmten Kloster „Abbaye de Sénanque“. Ein wirklich eindrucksvoller Anblick mit dem alten Mauerwerk im Hintergrund.

Der Anbau von Lavandin

Neben dem Echten Lavendel, wird in immer größerer Menge eine natürliche Züchtung von Echtem – und Speik-Lavendel (Lavandula latifolia), der Lavandin, angebaut. Mit dem Anbau von Lavandin wird der Ertrag maximiert. Das aus dem Lavandin gewonnene Öl, duftet allerdings wesentlich schwächer, und ist im Preis günstiger am Markt erhältlich.

Die Gewinnung der ätherischen Öle

Das ätherische Öl (Lavandulae aetheroleum) wird durch Wasserdampfdestillation aus den frischen Blüten oder Blütenständen gewonnen. Um einen Liter des qualitativ hochwertigen, besonders milden, Lavendelöls zu gewinnen, benötigt man 140 Kilo Echten Lavendel. Bedenkt man dann noch die eher schwierigen Erntebedingungen in den Höhenlagen, versteht man, dass Echtes Lavendelöl seinen Preis hat. Bei der weniger hochwertigen Lavandin-Pflanze reichen 45 Kilo Lavendelblüten um einen Liter Öl zu gewinnen.

Lavendelblüten
Man benötigt viele Blüten zur Gewinnung von Lavendelöl (Bild: karsaiatti – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Lavendel ist die Seele der Haute Provence

In der Provence gibt es vier Anbaugebiete für Lavendel, genannt die „Zones de production de lavande“. Diese befinden sich in den Provence-Regionen: Alpes-de-Haute-Provence, Hautes-Alpes, Dróme und Vaucluse. Der Lavendel wird in Höhenlagen von 600 bis 1400 Meter über dem Meeresspiegel angebaut. Die Provence ist für viele Menschen der Inbegriff für Urlaub in Frankreich. Die unterschiedlichen Höhenlagen dieser Region bieten dem Besucher viele Möglichkeiten diese Landschaft zu erleben.

Urlaub in der Provence

Ob man in dieser wahrhaft schönen, natürlichen Umgebung wandern möchte, radeln, oder auf den zahlreichen Flüssen Kanu fahren, es gibt vielfältige Arten seinen Aufenthalt zu genießen. Einen Besuch in Grasse, der Welthauptstadt des Parfüms, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. In den dort ansässigen Parfümfabriken, wird ein wesentlicher Anteil der Lavendelöle, frisch nach der Ernte, zu den kostbaren Parfümkreationen, welche Sie danach überall in der Welt kaufen können, weiterverarbeitet. Sie können an einer Führung teilnehmen, und sich in das Handwerk eines Parfümers einweihen lassen.

Lavendel
Das kreative Handwerk eines Parfümeurs (Bild: tristanmimet – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Die Kreation eines einzigartigen Duftes gleicht einem künstlerischen Akt. Nicht ohne Grund wird der Beruf eines Parfümers gerne mit dem eines Komponisten verglichen. So wie der Komponist die richtigen Noten erfasst, welche in ihrer Abfolge die schönsten Melodien ergeben, so wählt der Parfümeur die richtigen Duftstoffe für ein letzlich einzigartiges Parfüm. Auch die Hafenstadt Marseille, das liebevoll restaurierte Städtchen Avignon, oder die historische Hauptstadt der Provence, Aix-en-Provence werden Sie verzaubern, und Ihren Urlaub in dieser Region unvergesslich schön machen.

Les Routes de la Lavande

Die klassische Lavendelstrasse, die Route de la Lavande, führt Sie durch die Regionen der Provence, in der besonders viele Lavendelfelder liegen. Es gibt jedoch nicht nur eine Lavendelstrasse, sondern viele Möglichkeiten die Gegend zu erkunden. In den kleinem charmanten Dörfern finden Sie Wochenmärkte mit regionalen Produkten wie Oliven, Ölen, Tapenade, Wein, französischen Gebäck, und nicht zu vergessen – eine Vielfalt der leckersten Käsespezialitäten.

Die Lavendelernte

Die Lavendelernte in den Monaten Juli und August, ist ein sehr beliebtes Touristenziel, nicht zuletzt wegen der zahlreichen traditionellen Feste und Verantstaltungen. Dann kann man bei den Erzeugern hochwertige Lavendelprodukte aller Art, wie Seife, Kosmetik, Essenzen, Aromakissen, und getrocknete Lavendelsträuße kaufen.

(Bild: skeeze - Pixabay.com - CC0 Public Domain)
Lavendelprodukte zur Körperpflege (Bild: skeeze – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Die Einnahmen rund um den Lavendel, sichern den Menschen dieser Region zu einem wesentlichen Teil ihren Lebensunterhalt. Das Lavendelöl, welches aus dieser Region stammt, trägt das Qualitätssiegel AOC. Dieses Siegel wurde vor allem eingeführt, um sich gegen minderwertige Lavendel-Imitate zu schützen.

Die heilsame Wirkung von Lavendel

Lavendel bereichert die Natur nicht nur mit seiner Schönheit und seinem aromatischen Duft, Lavendel hat auch als Heilpflanze eine wesentliche Bedeutung. Die verschiedenen Lavendelarten variieren in ihrer Wirkungskraft und ihrem Wirkungsspektrum. Das liegt an der unterschiedlich starken Gewichtung der Konzentration ihrer Inhaltsstoffe. Die wohl größte Wirkstoffkonzentration findet sich im ätherischen Lavendelöl. In der Aromatherapie, welche die ätherischen Öle zur Linderung von Krankheiten einsetzt, spielt daher das hochwertige ätherische Lavendelöl eine zentrale Rolle.

Echter Lavendel (Lavandula Angustifolia)

Besonders der Echte Lavendel (Lavandula Angustifolia) hat in der Heilkunde die größte Bedeutung. Seinen Inhaltsstoffen, vor allem – Ester, Linalool, Cineol, Kampfer, Linalylacetat, Glykosid und Saponin, werden folgende Heilwirkungen zugeschrieben:

  • beruhigend
  • krampflösend
  • harntreibend
  • blähungstreibend
  • antibakteriell
  • antiviral
  • entzündungshemmend
  • pflegend
  • entspannend

Bei welchen Beschwerden kann Lavendel helfen?

Die Inhaltstoffe des Echten Lavendel haben einen nachweislich positiven Einfluss auf das zentrale Nervensystem. Sie wirken sich beruhigend und entspannend auf Körper und Geist aus. Sie helfen übermäßige gereizte Gefühlsregungen auszugleichen, und mildern innere Unruhezustände. Bei nervöser Erschöpfung, und vor allem Einschlafstörungen, hat sich Lavendel als wirkungsvoll bewiesen.

Ein natürliches Heilkraut für die Psyche

Lavendel fördert die seelische Ausgeglichenheit, wirkt stimmungsaufhellend, und steigert somit das allgemeine Wohlbefinden. Lavendelöl als Badezusatz hat eine entspannende und beruhigende Wirkung. Bei unruhigen Babys und Kleinkindern hat sich ein Lavendelkissen im Kinderbettchen als beruhigend bewährt. In einer Doppelblindstudie, konnte der potentielle Nutzen von Lavendelöl bei Angststörungen, nachgewiesen werden. Mehr Infos dazu, finden Sie auf der Internetseite von OXFORD Academic: Oxford University Press.

Lavendel
Lavendelsäckchen als Einschlafhilfe (Bild: condesign – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Um die Heilpflanze gegen psychische Beschwerden einzusetzen, empfiehlt sich der Tee des Lavandula Angustifolia. Trinken Sie diesen mehrmals täglich in kleinen Schlucken. Als Einschlafhilfe, legen Sie ein Lavendelduftsäckchen in die Nähe Ihres Kopfes. Das Aroma vom Lavendel harmonisiert und hilft Ihnen innere Ruhe zu finden.

Für die Haut und Nägel

Wegen seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften, wird die Heilpflanze bei Insektenstichen, kleineren Wunden, Akne und Hautunreinheiten, sowie auch Sonnenbrand empfohlen. Kleinere, einzeln entzündete Hautstellen, können Sie mit einen Tropfen Echten Lavendelöl behandeln. Zur Behandlung von Hautunreinheiten, reinigen Sie Ihr Gesicht – morgens und abends – mit lauwarmen Lavendeltee. Zur weiteren Pflege Ihrer Haut, empfiehlt sich eine Creme mit hochwertigen Essenzen des Echten Lavendel.

Bei Pilzerkrankungen

Bei Fußpilz, hat sich ein tägliches Fußbad mit circa zehn Tropfen Echten Lavendelöls bewährt. Zusätzlich sollten Sie die betroffenen Stellen mit dem Lavendelöl einreiben. Bei Nagelpilz behandeln Sie die betroffenen Nägel mit dem Echten Lavendelöl.

Im Rahmen einer internationalen Studie wurde die Wirksamkeit von Lavendelöl gegen Candida- und andere Pilzerkrankungen nachgewiesen. Die positiven Ergebnisse wurden bereits bei Anwendung einer geringen Konzentrationen von Lavendelöl gemessen. Mehr dazu lesen Sie hier: Microbiology Society Journal.

Lavendel
Auf die Qualität des Lavendelöl kommt es an (Bild: monicore – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Bei Verdauungsbeschwerden

Bei Blähungen, Völlegefühl, und Magenkrämpfen hat sich der Tee des Lavandula Angustifolia bewährt. Er regt den Gallenfluß an, treibt Blähungen aus, unterstützt die Verdauung, und wirkt krampflösend. Trinken Sie den Tee mehrmals täglich, in kleinen Schlucken, nach den Mahlzeiten.

Bitte beachten – Innerliche Anwendung: Sie sollten ätherisches Lavendelöl niemals ohne Rücksprache und ausdrücklichem Anraten Ihres Arztes, innerlich anwenden. Ätherische Öle können zu Irritationen im Organismus führen, Reizungen auslösen, und Ihre Schleimhäute verletzen.

Qualität des ätherischen Lavendelöl

Bevor Sie sich für ein Lavendelöl entscheiden, ist es ausgesprochen wichtig sich über das jeweilige Herstellungsverfahren, und die Qualität des Öls zu informieren. Am besten sind Öle aus wild wachsenden Echten Lavendel, welche über Wasserdampfdestilation gewonnen wurden. Wenn Sie die Wahl haben, empfiehlt sich reines, zertifiziertes – Echtes Lavendelöl – in Bio Qualität. Im Besonderen, für die Verwendung als Heilmittel muss ausgeschlossen werden, dass das Öl durch Pestizide und Insektizide verunreinigt ist. Qualität ein unverzichtbares Kriterium.

Lavendel in der Küche und im Haushalt

Wer schon einmal die Erfahrung gemacht hat, dass sich Motten durch den teuren Lieblingspullover gefressen haben, der wird Lavendel lieben. Denn Lavendel wirkt sehr zuverlässig gegen diese fiesen Biester. Lavendelsäckchen in den Kleiderschrank legen, oder an die Kleiderbügel hängen, und das Problem ist gelöst.

Sie können die Lavendelsäckchen ganz leicht selber nähen, und mit getrockneten Lavendelblüten befüllen. Lässt der Duft dann irgendwann nach, können Sie diesen wieder intensivieren, indem Sie etwas Lavendelöl darauf träufeln. Ätherische Öle bilden keine Fettflecken.

Lavendel als Gewürz für Speisen

Lavendel als Gewürz hat seinen Ursprung in Südfrankreich. Aber auch in Italien, in Spanien und so langsam auch in Deutschland, hat Echter Lavendel in der Küche Einzug gehalten. In der Provence gibt es ganz traditionelle Backrezepte mit Lavendel. Um das Backen mit Lavendel auszuprobieren, fügen Sie einfach Lavendelblüten, Lavendelzucker oder Lavendelsirup dem Teig bei, und ab in den Ofen.

Lavendel
Echter Lavendel im Kuchen – ein Geschmackserlebnis! (Bild: sikermarketing – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Lavendel verleiht den Speißen, egal ob süß oder pikant, ein besonderes Geschmackserlebnis. Eine süße Spezialität ist beispielsweise der hocharomatische Lavendelhonig. Die ätherischen Öle verleihen ihm eine blumige leicht parfümige Note.

„Herbes de Provence“ oder „Kräuter der Provence“

Das Aroma von Lavendel, lässt sich am besten mit dem von Thymian oder Rosmarin vergleichen. Als Gewürz sollte es sparsam verwendet werden, da es durch das ätherische Öl schnell dominiert. Wenn Sie eine fertige Gewürzmischnung mit Lavendel ausprobieren möchten, sind die französischen „Herbes de Provence“ oder „Kräuter der Provence“, eine gute Wahl. Lavendel als Gewürz, passt zu Fleisch- als auch zu Fischgerichten. Das Aroma von Lavendel verbindet sich sehr fein mit Soßen, schmeckt lecker zu herzhaften Schimmelkäse, und Eintöpfen verleiht es eine leicht exotische Note.

Lavendel
Einfach köstlich in Desserts (Bild: gefrorene_wand – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Besonders gut schmeckt Lavendel auch in Süßspeisen. Sie können Desserts damit verfeinern, oder Lavendelsirup über den frischen Obstsalat oder das Vanilleis geben, einfach köstlich. Desserts und andere Speisen können Sie mit frischen, oder auch getrockneten Lavendelblüten dekorieren, dann sehen sie ganz besonders schön und lecker angerichtet aus. Auch Getränke bekommen mit der Zugabe von etwas Lavendelsirup eine duftend blumige Note.

Tipps für die heimischen Lavendelpflanzen

Lavendelpflanzen erhalten Sie so ziemlich in jeder Gärtnerei oder im Gartencenter. Meist finden Sie dort vor allem die Sorten Echter Lavendel (Lavandula Angustifolia) oder Schopflavendel (Lavandula Stoechas). Suchen Sie nach einem größeren Sortiment, oder nach einer eher seltenen Lavendelsorte, können Sie diese vielleicht im Online Versandhandel finden.

Auf jeden Fall sollten Sie sich vor dem Kauf über die Sorte, den Standort, die Blütezeit und die Pflegehinweise informieren, um dann auch lange Freude an der Pflanze zu haben. Entscheiden Sie sich lieber für eine Pflanze mit kompakten niedrigen Wuchs, mit möglichst vielen Seitentrieben. Vor allem sollte die Pflanze schön frisch duften, ist dies nicht so, könnte das ein Hinweis auf Wurzelfäule sein.

Möchten Sie den Lavendel im Garten, oder auf dem Balkon pflanzen, benötigen Sie eine winterharte Lavendelsorte, wie beispielsweise den Echten Lavendel. Diese wunderbare Heilpflanze ist in der Regel eher anspruchlos, und kann, bei guter Pflege in freier Natur, sogar bis zu 30 Jahre alt werden.

Lavendel
Holen Sie sich den Duft von frischen Lavendel ins Haus (Bild: brenkee – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Lavendel als Topfpflanze

Lavendel im Topf, hat in der Regel eine eher kürzere Lebenserwartung. Dennoch können Sie auch daran lange Freunde haben, wenn Sie einige Dinge beachten. Lavendelpflanzen, welche Sie im Topf kaufen, sollten Sie rasch umtopfen, denn oft sind diese komplett durchwurzelt, und beinhalten kaum noch Erde.

Wählen Sie einen größeren Topf, damit die Wurzeln sich frei entfalten können. Lavendel liebt die Sonne, und einen trockenen Standort. Gießen Sie eher sparsam. Lieber öfter und wenig, als einmal und viel. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, da sonst die Wurzeln verfaulen, und sich Schimmel bildet.

Da Lavendel in der Provence in freier Natur auf nährstoffarmen Boden gedeiht, ist er auch als Topfpflanze sehr genügsam, und es reicht aus, wenn Sie Ihre Pflanze einmal im Jahr mit etwas Dünger versorgen. Im Frühjahr kurz vor dem Austrieb, und im Sommer nach dem Verblühen, sollten Sie den Lavendel zurückschneiden. Damit fördern Sie sein gesundes Wachstum, und können sich in der nächsten Saison wieder an den schönen Blüten, und dem aromatischen Duft dieser wunderbaren Pflanze erfreuen.

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4 Kommentare

  1. Bin großer Lavendel Fan, finde den Beitrag sehr gut und informativ. Überhaupt sind viele interessante Themen dabei, ein echt gelungenes Magazin.
    Anita

    • Hallo Anita, vielen Dank für Ihr Feedback. Die Redaktion freut sich immer sehr über Rückmeldungen unserer Leser, und ganz besonders, dass Ihnen die Themen im Magazin gefallen. Falls Sie Themenwünsche, oder Anregungen haben, lassen Sie es uns gerne wissen. Vielen Dank vorab!

  2. Stress can have an unbelievable impact on health. It can come from a variety of sources and have a diversity of manifestations.

  3. Dieser Beitrag hat mich dazu angeregt, mich näher mit Lavendel und dessen Wirkung auf die Psyche zu befassen. Lavendel ist ein großartiges Geschenk der Natur. Irgendwann werde ich mir auch mal die wunderschönen Lavendelfelder in der Provence ansehen. Ihre Schilderungen haben mich inspiriert 🙂

    Sibylle

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