Körperöl – Tipps und Infos zur natürlichen Hautpflege

Warum qualitativ hochwertige Körperöle die bessere Form der Hautpflege sind

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Haut- und Beautypflege für jeden Tag (Bild: louda2455 - Pixabay.com - CC0 Public Domain)

Zarte und gepflegte Haut ist nicht nur ein Anzeichen von Gesundheit, sondern auch ein Schönheitsideal. Um die Haut optimal zu pflegen, muß man nicht immer zu den klassischen Cremes oder Lotionen aus dem Handel greifen, denn vor allem Körperöle, die gerne auch als Haut- oder Beauty-Öle bezeichnet werden, sind eine sehr effektive Pflege für die Haut. Sie gelten ganz zurecht als wahre Wundermittel für den ganzen Körper und sind echte Multitalente in Sachen Körperpflege.

Was zeichnet ein gutes Körperöl aus?

Die Produktpalette an Körperölen ist inzwischen sehr groß, und wer die Qual der Wahl hat, sollte wissen, worauf man beim Kauf achten sollte. Zunächst muss man den eigenen Hauttyp kennen, denn manche Angebote sind nur für trockene Haut, andere wiederum für fettige oder Mischhaut gedacht. Das falsche Produkt ist zwar nicht schädlich, kann aber zu fettiger oder schuppiger Haut führen. Zudem ist es ganz entscheidend, dass Sie immer eine hohe Qualität verwenden. Viele Hersteller füllen das Körperöl mit kostengünstigen minderwertigen Inhaltsstoffen auf.

Der oftmals verwendete Grundstoff ist einfaches Mineralöl. Damit aus diesem schwarzen Erdöl, reines helles Rohöl ensteht, muss dieses ein komplexes Verfahren durchlaufen und sorgfältig gereinigt und aufbereitet werden. Geschieht dies nicht in ausreichendem Maße, sind im Endprodukt – dem Körperöl immer noch MOAH Substanzen (MOAH ist die Abkürzung für Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) enthalten, welche im Verdacht stehen schwer gesundheitsschädigend zu sein. Deswegen sollten Sie vor dem Kauf einen genauen Blick auf die Inhaltstoffe werfen.

Wer auf Nummer sicher gehen will verwendet am besten nur Bio-Körperöle, denn in kontrollierter Bio-Kosmetik sind Mineralöle gar nicht erlaubt.

Für welche Haut ist Körperöl geeignet und für welche nicht?

In der Grund-Beschaffenheit unterscheidet man Körperöle in trockenes und nicht-trockenes Öl. Das trockene Körperöl zieht recht schnell und vollständig in die Haut ein, weswegen man es auch sehr gut als Make-up Grundlage verwenden kann. Bei nicht-trockenen Körperölen bleibt ein leichter Film auf der Haut zurück, weshalb dieses auch besonders für sehr trockene Haut, oder für Massagen geeignet ist. Bevor Sie sich für ein Körperöl entscheiden, sollten Sie wissen, welcher Hauttyp Sie sind.

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Nicht-trockene Körperöle eignen sich für Massagen (Bild: rhythmuswege – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Grundsätzlich können alle Hauttypen, ob trockene, fettige, empfindliche oder auch reife Haut, Körperöl zur Hautpflege verwenden. Jedoch sollte beispielsweise ein trockener Hauttyp ein Öl verwenden, welches besonders fettig ist. Vor allem Jojoba- oder Mandelöl sind dafür ideal. Für fettige Haut sollte man hingegen leichte Pflanzenöle nutzen, wie zum Beispiel Aloe Vera. Diese stoppen die übermäßige Talgproduktion und verhindern Unreinheiten.

Personen die unter Akne, allergischen Hautreizungen, Ekzemem oder ähnlichem leiden, sollten hingegen komplett die Finger von Körperölen lassen und sich grundsätzlich erst einmal vom Hautarzt untersuchen und beraten lassen. Körperöl könnte in einem solchen Fall nur zur Verschlimmerung beitragen.

Warum ist Körperöl so gut zur Hautpflege geeignet?

Die vielen Vorteile von Hautöl sehen Sie am besten im direkten Vergleich zur Körperlotion. Ein großer Pluspunkt ist beispielsweise die Konsistenz. Körperöl lässt sich, durch die hohe Fließbarkeit, ganz leicht auf dem Körper verteilen. Zudem können Sie das Öl direkt nach dem Duschen auftragen, sodass die Haut bis in die tiefer gelegenen Schichten versorgt und gepflegt wird. Natürliche Pflanzenöle enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, welche direkt in den körpereigenen Stoffwechsel integriert, und dadurch gezielt wirksam werden können. Sie sind in der Lage die Haut auf natürlicher Basis zu reparieren, Irritationen auszugleichen und die Haut optimal zu pflegen.

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Natürliche Pflanzenöle enthalten wertvolle Inhaltsstoffe (Bild: monicore – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Die meist natürlichen Inhaltsstoffe in hochwertigem Körperöl sind ein deutlicher Vorteil gegenüber Lotionen und anderen Produkten. Qualitativ hochwertige Körperöle bestehen hauptsächlich aus rein pflanzlichen Extrakten. Vor allem ungesättigte Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe sowie die Vitamine A und E sind vertreten, welche wiederum einer vorzeitigen Hautalterung vorbeugen. Ein weiterer Pluspunkt ist die besonders sanfte Form der Hautpflege. Allgemein wird auf die sonst in Kosmetik und Hautpflegeprodukten zahlreich enthaltenen chemischen Substanzen und Zusätze verzichtet.

Körperöle benötigen keine Emulgatoren und Konservierungsstoffe. Daher sind Hautöle auf eine besonders schonende Pflege ausgelegt, weshalb sich diese grundsätzlich auch gut für sensible Haut und Allergiker eigenen.

Worauf sollte man bei den Inhaltsstoffen achten?

Die meisten Körperöle bestehen aus einem Basisöl, welches eine Grundeigenschaft und natürliche Wirkkraft mitbringt. Beispielsweise besitzt Arganöl, eine zellstimulierende Wirkung.

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Die Arganfrucht – Basis für das Arganöl (Bild: oceanverd – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Jedoch gibt es auch viele Hersteller, die auf Erdölbasis oder synthetische Öle setzen. Diese haben aber keinen pflanzlichen Ursprung und können deswegen deutlich gesundheitsschädigende Auswirkungen haben. Daher sollten Sie beim Kauf von Körperöl immer darauf achten, aus welcher Quelle das Öl stammt, und welche Basisöle darin enthalten sind. Auch Silikone sollten in einem hochwertigen Körperöl nicht enthalten sein, denn diese sorgen meist für Reize und eine schnelle Austrocknung der Haut.

Nicht gerade selten befinden sich in Körperölen Paraffine. Auch wenn das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einer Stellungnahme vom 26.Mai 2015 derzeit keine Risiken durch Mineralöle in Kosmetik sieht, sollten Sie möglichst Produkte mit diesen Inhaltstoffen: Mineral Oil, Ceresin, Paraffin, Paraffinum Liquidum, Paraffinum Wax, Petrolatum, Ozokerite, Cera Microcristallina, Microcristallina Wax, meiden.

Betrachten Sie diese Inhaltsstoffe kritisch, denn sie trocknen die Haut nicht nur aus, sondern können auch langfristig gesundheitschädigende Auswirkungen haben. Auf der sicheren Seite ist man bei Bio-Körperölen, denn darin sind diese bedenklichen Inhaltsstoffe nicht erlaubt. Bio-Körperöle stammen zu 100 Prozent aus natürlichen Quellen.

Körperöle im Test

Wenn Sie Ihre Haut mit Körperöl pflegen möchten, werden Sie feststellen, dass das Angebot vielfältig ist. Dabei gibt es große Unterschiede in Qualität, aber auch in der Wirksamkeit und Konsistenz, denn Öl ist nicht gleich Öl. Zu den qualitativ hochwertigen Körperölen, zählen auf jeden Fall diese drei, von der Stiftung Warentest getesteten Körperöle:

Bei allen drei Ölen handelt es sich um Bio- oder NATRUE-zertifizierte Naturprodukte, welche die Haut hervorragend pflegen und dem Austrocknen der Haut vorbeugen. Zudem ziehen diese Körperöle schnell ein und hinterlassen ein samtiges Gefühl auf der Haut.

Das Fazit

Ein qualitativ hochwertiges Körperöl ist eine deutlich bessere Alternative zu einer Lotion oder Creme, denn Öle sind sehr sanft zur Haut und ziehen schnell ein, ohne dass diese beschweren. Zudem sind Körperöle, und insbesondere Bio-Körperöle frei von gesundheitsschädlichen Zusätzen. Diese Produkte stammen zu 100 Prozent aus natürlichen Quellen und können beinah von allen Hauttypen verwendet werden. Daher achten Sie beim Kauf auf Bio- oder NATRUE-zertifizierte Öle, welche die natürliche Schutzschicht Ihrer Haut unterstützen und diese mit wertvollen Inhaltstoffen nachhaltig pflegen.

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