Die Hund-Mensch-Beziehung: Eine unendliche Geschichte

Der Hund - ein tierisch wertvolles Mitglied in unserer Gesellschaft

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Hund und Mensch - ein gutes Team! (Bild: YamaBSM – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Die Bedeutung des Hundes für den Menschen hat sich im Laufe der Jahrtausende beträchtlich gewandelt. Während früher Hunde hauptsächlich in der Funktion von Gebrauchshunden gehalten worden, sind sie heute als Helfer, Spielgefährte oder Ersatzpartner aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Wie kein anderes Tier, haben die Hunde die Entwicklung der Menschen mitgeprägt.

Wie wurden Hund und Mensch ein Team?

Archäologische Funde zeigen, dass Wölfe bereits vor über 100.000 Jahren die Nähe des Menschen gesucht haben. Der aufrecht gehende, Feuer beherrschende Mensch, bedeutete für die Vorfahren des Hundes mehr Sicherheit und eine zuverlässige Nahrungsquelle. Das gute Sehvermögen der Menschen bei Tage und die empfindliche Nase des Wolfes, ergänzten sich hervorragend bei der Jagd.

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Vom Wolf zum Hund (Bild: Unsplash – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Die beweglichen Ohren der Tiere nahmen Angreifer schneller wahr. Außerdem deckte das jeweils anders geartete Hörvermögen alternative Frequenzbereiche ab, was bei der Lokalisierung der Beute, sowohl als auch der Feinde von Nutzen war. Die Domestizierung des Wolfes zum Hund erfolgte rund um den Erdball unabhängig voneinander und historisch gesehen zeitlich versetzt. Es ist denkbar, dass schon die Jäger und Sammler der Altsteinzeit die brauchbarsten Tiere und ihre Nachkommen besser versorgten, und versuchten diese zu prägen.

Hund und Mensch – beide profitieren schon seit Jahrhunderten voneinander

Hunde, die sich als Jagd-, Wach-, und Hütehunde nützlich machten, durften mit ins Lager. Durch Vertilgung von Nahrungsmittelresten verbesserten sie die Hygiene im Lager und darüber hinaus, spendeten Hunde mit ihrer höheren Körpertemperatur (37,5 und 39 Grad Celsius) Wärme, wenn es kalt war. Viele Wissenschaftler behaupten, dass der Zusammenhalt von Hund und Mensch in jenen Tagen die Überlebenschancen der frühen menschlichen Gruppen erhöhte.

Welche Bedeutung haben Hunde heute für den Menschen?

Je nach gewünschtem Nutzen, züchtete man über Jahrhunderte hinweg die gewollten Eigenschaften der Hunde kontinuierlich heraus. Wenngleich es im Mittelalter nur etwa zwölf Hunderassen gab, redet man derzeit von ca. 300 bis 360 anerkannten Rassen von Hunden, Tendenz steigend.

Gebrauchs- und Therapie-Hunde

Während in anderen Kulturen Hunde immer noch als Zugtiere, beziehungsweise als Fell- und Fleischlieferanten benutzt werden, arbeiteten sie in Europa hauptsächlich als Jagd-, Wach-, und Hütehunde.

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Im hohen Norden sind Schlittenhunde unverzichtbar (Bild: Mzlle – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Ab dem 13. Jahrhundert gab es auf unserem Kontinent nachweislich eine systematische Jagdhundzucht. Blindenhunde wurden im 16. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt. Durch die industrielle Revolution, trat die Arbeitskraft des Hundes in den Hintergrund, doch dafür wuchs mit den Städten ebenfalls die Anzahl der Haushunde.

Der Polizei-Hund, der Blinden-Hund, der Therapie-Hund

Im 20. Jahrhundert gewann die spezielle Ausbildung von Hilfshunden, wie Blindenhunde, Hörhilfehunde oder Rettungshunde größere Bedeutung. Polizei- und Jagdhunde bekamen durch gezieltes Training neue Aufgabenfelder. Psychologische Therapiehunde verbuchten in Kinder- und Altenheimen sehr bedeutsame Erfolge. Tierversuche an Hunden sind verständlicherweise nicht populär. Sie werden von der Gesellschaft zähneknirschend toleriert beziehungsweise totgeschwiegen. Eine der wenigen Ausnahmen ist die Hündin Laika, die 1957 als erstes Lebewesen ins Weltall geschickt wurde.

Freizeit-Hunde

Hunde sind ausdauernde Läufer mit hervorragendem Spürsinn und kaum unterdrückbaren Jagdtrieb. Das macht sie sehr interessant für Jagdgesellschaften und Hunderennen. Wer die Jagd verabscheut und trotzdem seinen Hund präsentieren will, der konkurriert auf einer völlig anderen Ebene und konzentriert sich auf das Hunde-Aussehen und die Optimierung der Hunderasse. Seit dem 19. Jh. wuchs die Anzahl der Hunderassen extrem an. Rassehunde-Ausstellungen kamen in Mode.

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Auch die Kleinen sind echte Charaktere (Bild: Herney – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Damals wie heute nutzen vor allem Prominente ihre Hunde als Statussymbol, beziehungsweise Markenzeichen. Mit der erhöhten Mobilität der Bevölkerung, Ende des 20. Jahrhunderts, entstanden die Wohngegenden und Wohnsiedlungen mehr am Stadtrand, beziehungsweise im ländlichen Bereich. Die Hundehaltung war zwar weiterhin funktionell geprägt, jedoch etablieren sich Hunde nun häufiger als Kinderspielkamerad oder geselliger Begleiter. Fernsehserien, und Filme mit Hundedarstellern erfreuten sich großer Beliebtheit.

Familien-Hunde

Mit Beginn des 21. Jahrhunderts und dem wachsenden Wohlstand in unserer Gesellschaft, begann ein langsames Umdenken, hinsichtlich Arbeit und Lebensqualität; Vereinbarkeit der Familie und Beruf. Inzwischen ergänzen Hunde viele Familien und das Familienleben wird aktiv zusammen mit ihnen gestaltet. Der Hund ist ein Gewinn für die gesamte Familie. Die wenigsten von ihnen wohnen noch außerhalb des Hauses in Hundehütten. Als Familienmitglied haben sie in der Wohnung einen festen Platz für Fressen und Schlafen.

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Weimaraner lieben den engen Anschluß an Familie (Bild: ElvisClooth – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Hunde sind rudelorientiert und hochintelligent. Ein gesunder Hund ist lernwillig und hat ein ureigenes Interesse daran, sich ins Rudel einzufügen. Richtig erzogen, passen sie auf Baby und Kind auf, und machen sich bei Gefahr bemerkbar. Die meisten jungen Hunde fühlen sich zu Kindern hingezogen, da sie, ihrem Instinkt nach, eine ähnliche Stellung im Rudel haben.

Hunde und Kinder sind Verbündete

Kinder toben genauso gerne wie Hunde, messen ihre Kräfte, machen jede Menge Dummheiten und ordnen sich (mehr oder weniger) den Anführern, sprich Eltern, unter. Wichtig ist, die Kinder frühzeitig in die Pflichten einzubeziehen. Dazu gehört spielen, füttern, baden, Futternapf reinigen, Gassi gehen und Hundekot beseitigen – auch bei schlechtem Wetter. Der Hund lernt, je bedeutender die Aufgaben, desto höher der Rang im Rudel.

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Für die meisten Kinder sind Hunde ein großes Glück (Bild: Vannick – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben und damit sein Selbstbewusstsein. Schüchterne Kinder erhalten mit ihrem coolen, aufgeweckten Begleiter mehr Beachtung und gewinnen neue Freunde. Studien zufolge bekamen Schüler, deren Familie einen Hund besitzt, bessere Noten, zeigten eine höhere Konzentrationsfähigkeit und bewältigten Misserfolge souveräner.

Hunde und Kinder – beide lieben das Spiel und die Bewegung

Hunde wirken auf hyperaktive beziehungsweise aggressive Kinder beruhigend, weil sie mit ihren treuen Freund Zuwendung austauschen und dieser sie vom Schmerz ablenkt. Kinder, welche mit einem Hund aufwachsen, profitieren nicht nur psychisch, sondern auch physisch von ihren Hunde-Kameraden.

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Ein echter Spielkamerad (Bild: pipsimv – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Vor allem junge Hunde brauchen viel Bewegung. Die Tiere helfen den Kindern, überschüssige Energien abzubauen. Will der Hund spielen, fordert er das ein. Dann ist es gar nicht so einfach, sich auf das Videospiel zu konzentrieren. Und bevor man sich den Highscore verdirbt, schnappt man sich lieber den Fußball und geht ab nach draußen.

Single-Hunde

Durch seine erstaunliche Anpassungsfähigkeit kann ein Hund, in der Hund-Mensch-Beziehung zum Partner-, ja sogar Kindersatz werden. Ein Hund bietet jederzeit Gelegenheit ins Gespräch zukommen, und begünstigt somit die sozialen Kontakte von Herrchen oder Frauchen. Aber nicht alle Singles wollen unbedingt neue Bekanntschaften. Von ihren Mitmenschen einmal zuviel enttäuscht sind ihnen ehrliche Tierkameraden angenehmer, als der menschliche Partner. Da Hunde Aufmerksamkeit und Struktur fordern, sind sie eine gute Therapie gegen Depressionen. Ein ausgedehnter Waldspaziergang wirkt wie Medizin und lässt die Dinge meist viel klarer sehen.

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Im „Zweier-Rudel“ kommt keine Langeweile auf (Bild: fsHH – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Hundehalter werden öfter angelächelt und in Gespräche verwickelt als Menschen, die allein spazieren gehen. Außerdem kommt man sich zwischen den verliebten Pärchen und glücklichen Familien im Park nicht ganz so deplatziert vor. Die Entscheidung für einen Hund steht und fällt, in einem „Zweier-Rudel“, vordergründig mit dem Faktor Zeit. Können Single-Hundebesitzer diese nicht selbst aufbringen, muss mindestens ein Gassigeh-Service organisiert werden. Für berufstätige Singles mit eingeschränktem Zeitkontingent gibt es inzwischen die unterschiedlichsten Alternativ-Modelle zum eigenen Hund, das kann beispielsweise Dogsharing, Dogsitting, oder eventuell auch eine Patenschaft im Tierheim sein.

Senioren-Hunde

Menschen, die keiner Beschäftigung nachgehen, haben es oft nicht leicht. Viele fühlen sich nutzlos und traurig. Einige Senioren leiden sogar an Altersdepressionen. Hunde bringen wieder Leben und Ordnung in den Alltag. Rentner mit Hund sind aktiver, pflegen vielfältige Kontakte und tauschen sich mit ihren Mitmenschen regelmäßig über aktuelle Erlebnisse und Ereignisse aus.

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Senioren mit Hund sind aktiver und werden gebraucht (Bild: Pexels – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Das hält nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit. Betagte Menschen neigen dazu, sich mit fortschreitendem Alter mehr an Erinnerungen zu klammern. Hundebesitzer bewahren ihren Bezug zur Realität wesentlich besser als hundelose Zeitgenossen. Senioren sollten viel Sorgfalt auf die Auswahl ihres Hunde-Partners legen. Sie sollten idealerweise altersmäßig zueinander passen. Ein ausgelassener Welpe überfordert ältere Menschen möglicherweise.

Ein Besuch im Tierheim lohnt sich

Ein unverbindlicher Besuch im Tierheim oder eine Hunde-Patenschaft erleichtert die Entscheidung vielleicht. Nicht jedes Tier, was dort abgegeben wurde, ist ein Problemhund und im Idealfall schon gut sozialisiert. Die meisten Senioren können ihren Tag frei einteilen. Das Zeitproblem stellt sich hier eher langfristig. Wer betreut den Hund bei dauerhafter Krankheit; was passiert beim Ableben des Besitzers? Optimal ist natürlich, wenn Halter und Hund gemeinsam altern, doch das Leben ist, wie wir alle wissen, nicht hundertprozentig planbar. Also ruhig mehrere Szenarien in Betracht ziehen.

Wie wird man einem Hund gerecht? / Wohngemeinschaft Hund-Mensch

Bei der Entscheidung zur Wahl der Hunderasse ist es wichtig, die eigenen Voraussetzungen und die Flexibilität der Umwelt genau zu prüfen. Obwohl domestiziert und Jahrtausende auf den Menschen geprägt, ist und bleibt der Hund ein Tier. Selbst wenn die Branche der Hunde-Accessoires uns etwas anderes suggerieren will.

Wohngemeinschaft Hund-Mensch

Soll die Rudel-WG für alle Mitglieder gut funktionieren, muss man sich folgende Tatsachen bewusst machen:

  • Hunde erfordern Zeit (Gassi gehen, Beschäftigung, Training)
  • Hunde-Welpen bedeuten eine Bindung für ca. 15 Jahre
  • Hunde sind Rudeltiere
  • Hunde sind ‚revierorientiert‘
  • Hunde, vor allem Welpen, haben ein hohes Bewegungsbedürfnis
  • Hunde bellen
  • Hunde brauchen tägliche Pflege
  • Hunde verursachen Kosten (Futter, Steuern, Tierarzt, Frisör, Versicherung)
  • Hunde sind nicht überall erwünscht bzw. erlaubt
  • Hunde verbreiten Schmutz (dreckige Pfoten, Fellwechsel)
  • Hunde riechen (nasses Fell)
  • Menschen können auf Hundehaare allergisch reagieren
  • Besondere Ereignisse erfordern gute (Voraus-) Planung (Urlaub, Krankheit)

Tiere müssen artgerecht gehalten werden. Für die Haltung eines Hundes bedeutet das vor allem jede Menge Auslauf. Art und Intensität sind abhängig von Rasse bzw. Charakter des Hundes. Ist man den ganzen Tag zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad unterwegs, kann man sogar einen Windhund in einer kleinen Wohnung halten. Vieles ist möglich, hat man es nur richtig arrangiert und einen Plan B im Ärmel.

Der Mensch als Rudelführer

Für Hunde ist es wichtig, dass sie in einem intakten Rudel leben, selbst bei nur zwei Mitgliedern. Die Rollen im Rudel sind klar verteilt. Rudelführer, Rudelmitglied mit Privilegien, einfaches Rudelmitglied, Welpe. Ein Hund wird sich vorrangig am Stärkeren orientieren und versuchen, sich rangmäßig zu verbessern.

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Hunde sind intelligent und brauchen klare Strukturen (Bild: 947051 – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Es ist unerlässlich, dass Sie, als Hundehalter, die Rolle des Rudelführers übernehmen. Der Chef beschützt und versorgt das Rudel. Wer die Leitfigur im Rudel ist, also die Führung hat, bestimmt wie Jagd-, Sexual- und Territorialinstinkt im Sinne des Rudels eingesetzt werden. Eindeutige Grenzen und Strukturen, konsequente Durchsetzung der Regeln schaffen Vertrauen und Respekt. Privilegien bekommt nur der, der etwas dafür leistet, dass das Rudel gut funktioniert.

Auch Hunde brauchen eine Aufgabe und wollen gefordert werden

Hat der Hund keine Aufgabe im Rudel, wird er sich eine suchen. Schlimmstenfalls verteidigt er das Rudel dann vor dem Postboten oder harmlosen Passanten. Empfindet der Hund den Boss als zu schwach, bewirbt er sich für diese Position, was zu großen Problemen führen kann. Das heißt nicht, dass Sie mit ihm nicht herumtollen und sein bester Kumpel sein können. Hunde begreifen schnell, dass alles seine Zeit hat.

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Jeder Hund braucht auch mal eine Aufgabe (Bild: MrsBrown – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Man muss es ihnen nur verständlich machen, beziehungsweise in der täglichen Routine fest verankern. Hunde-Erziehung bedeutet dem untergeordneten Rudelmitglied zu vermitteln, was er darf und was nicht. Wer die Erwartungen erfüllt, erhält Vergünstigungen, sprich extra Lob beziehungsweise Leckerli. Bei Fehlverhalten, hilft meist ein klares Kommando, wie ‚Aus‘ oder ‚Nein‘, das ein unerwünschtes Verhalten schon im Ansatz stoppt.

Die „Hundesprache“ verstehen – der Weg zum stimmigen Miteinander

Ein Rudel zu führen ist wesentlich leichter, geht man auf die Bedürfnisse seiner Mitglieder ein und trifft, für den Hund, logische Entscheidungen. Die Hundesprache richtig zu erfassen, ist dabei sehr nützlich.

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Die Hundesprache ist klar aber auch subtil (Bild: Pexels – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Neben dem Schwanz sind die Ohren-, Körperhaltung und die Lautäußerungen wesentliche Kommunikationsmittel, die man im Zusammenhang interpretieren muss. Schwanzwedeln bedeutet zum Beispiel nicht nur Freude. Wedeln Hunde mit dem Schwanz, sind sie aufgeregt. Erst die gesamte Pose verrät, ob er freudig, oder aggressiv erregt ist.

Hier ein paar kleine Hilfestellungen:

Allgemein:
  • Schwanzwedeln – Ich bin aufgeregt
  • Bellen – Ich will deine Aufmerksamkeit
Freundlicher Hund
  • Schwanz locker – Ich bin entspannt
  • Schwanzwedeln – Ich bin aufgeregt, ich freue mich
  • Ohren entspannt nach vorn – Ich bin freundlich
  • Ohren entspannt nach hinten – Ich bin neugierig
  • Auf den Rücken legen – Ich spiele gern mit dir
Ängstlicher Hund
  • Zähne zeigen – Komm mir nicht zu nahe!
  • Schwanz eingezogen – Ich bin klein und habe Angst
  • Ohren gespannt nach hinten, leicht abstehend
  • Kopf zur Seite – Ich bin unsicher
  • Zusammenkauern – Ich habe ganz viel Angst
  • Schritt nach hinten – Ich entferne mich freiwillig
Aggressiver Hund
  • Schwanz nach oben – Ich bin stark und groß!
  • Ohren gespannt, aufrecht – Ich bin bereit mein Rudel zu verteidigen!
  • Nase gekräuselt
  • Augenbrauen zusammengezogen – Ich habe schlecht Laune!
  • Zähne fletschen, Reißzähne zeigen – Ich kann beißen!
  • Augen fixieren sein Gegenüber – Ich habe dich im Visier!
  • Rücken und Kopf in einer Linie
  • Kopf nach vorn
  • Schritt nach vorn – Ich werde angreifen!

Natürlich sind das nur Anhaltspunkte und von Hund zu Hund durchaus unterschiedlich, genauso wie das Bellen. Das Bellen als Lautsprache, muss man stets aus dem Kontext heraus verstehen. Hunde bellen, weil sie Hunger haben, Gassi müssen, sich freuen, sich langweilen und zum Spielen auffordern. Sie jaulen, wenn sie traurig sind, Angst haben oder Schmerzen verspüren. Versucht man ernsthaft, seinen Hunde-Freund zu verstehen, dann klappt das in der Regel auch.

Fazit

Hunde sind seit Generationen wertvolle Partner der Menschen. Die Stellung des Hundes hat sich mit der gesellschaftlichen Entwicklung ebenfalls verändert. Hunde ergänzen die Fähigkeiten des Menschen auf vielen Gebieten. Hunde werden immer mehr zu Familienmitgliedern. Sie bereichern die Gestaltung und Entfaltung unseres Lebens. Sie wirken positiv auf die menschliche Physis und Psyche, indem sie Bewegung und Struktur von uns einfordern.

Ein Hund bedeutet eine große Verantwortung, kostet Zeit, Geld und Nerven. Wie alle harmonischen Beziehungen, erfordert eine Mensch-Hund-Beziehung ebenso harte Arbeit, gute Kommunikation, Geduld und Kompromissbereitschaft. Aber das ist es allemal wert, das wird Ihnen jeder Hundebesitzer bestätigen!

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