Fahrradfahren – die Vorteile des Radfahrens für die Gesundheit

Radeln weckt Glückshormone und ist reiner Balsam für Körper und Seele

Fahrradfahren
Radeln in der Stadt ist schnell und effektiv (Bild: bearinthenorth – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Fahrradfahren gehört zu den gesündesten Sportarten, die man auch alltäglich ausüben kann. Wenn das Fahrrad zum Halter passt, also die Höhe des Sitzes und des Lenkers, gibt es nichts, was so gesund, ist wie das Radfahren. Im Schnitt besitzt jeder Haushalt zwei Fahrräder. Zudem wird das Fahrrad immer häufiger genutzt um beispielsweise zur Arbeit zu fahren. So ist das Rad oft täglich oder mehrmals die Woche im Einsatz.

Fahrradfahren für die Gesundheit

Fahrradfahren ist das beste alltagstaugliche Mittel den zahlreichen Zivilisationskrankheiten heutiger Zeit vorzubeugen. Radfahren bringt den Körper in Bewegung und den Kreislauf in Schwung. Zudem purzeln bei regelmäßigem Fahrradfahren ordentlich, eventuell überschüssige, Pfunde dahin. Wer sich zum Radfahren entscheidet, profitiert körperlich und geistig von den vielfältigen Vorteilen die diese Form der Bewegung mit sich bringt. Es gibt viele gute Gründe sich regelmäßig aufs Rad zu schwingen.

Fahrradfahren ein gutes Herz- Kreislauftraining

Regelmäßiges Radfahren bringt den Kreislauf in Schwung und stärkt die Herz-Gesundheit. Dabei geht es nicht um Hochleistungssport. Schon kleine, aber regelmäßige Trainingseinheiten von beispielsweise fünf Mal, circa dreißig Minuten die Woche, beugen dem Risiko von Herz- Kreislauferkrankungen, auf effektive Weise, vor. In Studien wurde überzeugend nachgewiesen, das regelmäßiges Radfahren das Risko von Herz-Kreislauferkrankungen um 50 Prozent senkt.

Fahrradfahren
Fahrradfahren ist für jung und alt ideal (Bild: musingvitality – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Dabei ist es nie zu spät mit dem Radfahren anzufangen. Wenn Sie bereits an Vorerkrankungen leiden oder lange Zeit keinen Sport gemacht haben, besprechen Sie Ihre Trainingsvorhaben vorab mit Ihrem Hausarzt.

Radfahren für die Gesundheit der Atmungsorgane

Lungenärzte empfehlen für die Gesunderhaltung der Atmungsorgane besonders die Bewegungsformen mit zyklischen und rhythmischem Charakter, wie beispielsweise das Radfahren, Walken oder Schwimmen. Durch diese Sportarten werden die Atmungsorgane gleichmäßig mit Sauerstoff gefüllt und die Atemmuskulatur gestärkt. Zudem schützt uns die bessere Ventilation der Atemorgane vor Infekten. Damit der eingeatmete Sauerstoff auch von guter Qualität ist, sollte man natürlich bevorzugt in schadstoffarmer Umgebung, am besten auf dem Radweg im Grünen oder auf Waldwegen radeln.

Fahrradfahren schont die Gelenke

Fahrradfahren ist besonders für Menschen mit Übergewicht oder Vorerkrankungen, wie beispielsweise Arthrose, eine ideale, gelenkschonende Sportart. Da das Gewicht beim Radfahren zu etwa 75 Prozent im Sattel lagert, werden die Kniegelenke nur gering belastet. Zudem werden durch die regelmäßigen, kreisförmigen Bewegungsabläufe Gelenkknorpel hervorragend mit Sauerstoff versorgt. Im Besonderen auch für Menschen, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, ist das Fahrradfahren ein sehr guter Bewegungsausgleich für die Knie, Hüften und den Schulterbereich.

Fahrradfahren stärkt die Rückenmuskulatur

Viele Berufstätige verbringen den Großteil ihrer Arbeitszeit im Büro, sitzend am PC und das oft stundenlang in gleicher Körperhaltung. Die Folgen dieser einseitigen Belastung sind ein verspannter Schulterbereich, Probleme mit der Halswirbelsäule und stechende, oder krampfartige Schmerzen im Lendenbereich, welche, unbehandelt chronisch werden können und nicht selten auch die Bandscheiben in Mitleidenschaft ziehen.

Fahrradfahren
Bewegungsmangel birgt zahlreiche Risiken für die Gesundheit (Bild: geralt – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Fahrradfahren kräftigt auf schonende Weise die Rückenmuskulatur, was wiederum die kleinen Stützmuskeln der Wirbelsäule stabilisiert. Verspannungen können sich, am besten auch in Kombination mit gymnastischen Rückenübungen aus dem Pilates, lösen. Wichtig ist hierbei, die richtige Sitzhaltung im Sattel. Die Oberkörperneigung sollte in etwa bei 15 bis 20 Grad liegen, um die Spannkraft im Rücken zu halten. Am besten lassen Sie sich dazu, ganz individuell, von einem Sportmediziner beraten.

Regelmäßiges Fahrradfahren baut Übergewicht ab

Der allgemeine Bewegungsmangel unserer modernen Zivilisationsgesellschaft bleibt nicht ohne Folgen. Wir sitzen den ganzen Tag im Büro, fahren im Auto nach Hause, um uns dort dann oft auch wieder vor dem PC oder Fernseher zu setzen. Dafür, dass wir uns so wenig körperlich bewegen, essen wir zu viel und zu energiereiche Kost. Hinzu kommt, dass der Körper ab dem 30. Lebensjahr Muskulatur verstärkt zu Fett umbaut. Es wird also schwieriger Fett durch Muskulatur zu verbrennen, und so baut der Körper jährlich, bei gleichbleibender Energiezufuhr, etwa ein Pfund Fettgewebe auf.

Positive Wirkung auf den Fettstoffwechel

Moderates Radfahren verbraucht circa vier bis fünf Kalorien pro Minute. Doch noch bedeutsamer ist der Langzeit-Effekt durch Fahrradfahren.

Fahrradfahren
Fahrradfahren kurbelt die Fettverbrennung an (Bild: skeeze – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Experten meinen, dass regelmäßige Radfahren nicht nur den Organismus trainiert, auf eingelagerte Fettdepots zuzugreifen, sondern auch den Fettstoffwechsel grundsätzlich positiv beeinflusst. Wer von diesem positiven Effekt profitieren möchte, sollte auf längere Belastungszeiten von etwa einer Stunde achten. Dabei ist es wichtig, dass dieses Ausdauertraining im „aeroben“ Bereich erfolgt, denn die Fettverbrennung benötigt ausreichend Sauerstoff. Von zu schnellem Radeln ist daher abzuraten, denn es verbrennt weniger Fett.

Radfahren für Psyche & Wohlbefinden

Das allgemeine Wohlbefinden eines Menschen ist abhängig von seiner seelischen und körperlichen Funktionalität und Leistungsfähigkeit. Wie heißt es doch so zutreffend: „Nur in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“. Nicht selten bedingen körperliche Erkrankungen auch psychische Probleme. Erkrankungen auf Grund von andauernden Bewegungsmangel, wie Übergewicht und Adipositas können durch regelmäßiges Radeln vorgebeugt oder bekämpft werden. Wer Fahrradfahren als moderaten Ausdauersport betreibt, kann auf gesunde Weise Gewicht reduzieren, Gesundheitsrisiken verringern und ist zudem besser gegen Stress gewappnet.

Fahrradfahren
Fahrradfahren macht glücklich (Bild: Lazare – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Radfahren stabilisiert die Psyche, es entsteht ein positives Körpergefühl und emotionale Harmonie. In Studien konnte mehrfach überzeugend nachgewiesen werden, dass bei Ausdauersportsarten, wie beispielsweise dem Joggen oder dem Radfahren, nach circa einer halben Stunde, Glückshormone wie Endorphine und Adrenalin ausgeschüttet werden. Menschen die unter depressiven Zuständen, Ängsten oder anderen psychischen Problemen leiden, können mit dem Fahrradfahren diesen Problemen entgegenwirken. Zudem ist das Radeln in grüner Natur reiner Balsam für die Seele!

Fazit

Die gesundheitlichen Vorteile, die durch Fahrradfahren entstehen, sind so vielfältig und überzeugend. Dabei sollte das Motto lauten „mäßig, aber regelmäßig“. Jeden zweiten Tag eine halbe Stunde, ist schon bedeutend. Wenn es möglich ist, lassen Sie das Auto stehen und fahren mit dem Rad zur Arbeit. Das bringt den Kreislauf in Schwung, steigert die Konzentration und bringt gute Laune. Zudem ist man in den Städten mit dem Fahrrad oft schneller unterwegs als mit dem Auto. Laut Bundesamt für Umwelt, könnten auf diese Weise schon 30 Prozent der Autofahrten ersetzt werden. Mehr Informationen zum Thema Radfahren und Umwelt finden Sie auf der Internetseite des: Bundesamtes für Umwelt.

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