Aromatherapie: Wie sich Düfte auf unser Wohlbefinden auswirken

Die komplexe Wirkung ätherischer Öle - Anwendungstipps für zu Hause

Aromatherapie
Ätherische Öle im Einsatz für die Gesundheit (Bild: kerdkanno – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Was versteht man unter Aromatherapie?

Unter Aromatherapie versteht man, die Anwendung ätherischer Öle zur Linderung und Behandlung von Krankheiten, und zur allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens. In der Naturheilkunde haben ätherische Öle schon längst ihren festen Platz. Die Forschung, rund um die Wirkweise von Aromen, wurde in wissenschaftlichen Studien jedoch bisher nur in sehr geringem Maße analysiert. Der Grund dafür liegt vor allem an der Komplexität der ätherischen Öle, die aus vielen verschiedenen Einzelstoffen bestehen, was die wissenschaftliche Beweisführung für deren Wirkmechanismus erschwert.

Eine große Komposition natürlicher Inhaltsstoffe

So hat beispielsweise Echter Lavendel aus der Haute de Provence bis zu 200 Inhaltsstoffe, und echtes Rosenöl nachweislich bis zu 400 Inhaltsstoffe. Bei dieser Vielzahl an einzelnen Kompenenten gelten ätherische Öle als Vielstoffgemische.

Wie wirkt die Aromatherapie?

Die ätherischen Öle werden unterstützend zur Behandlung von Krankheiten, Befindlichkeitsstörungen, oder zur Anregung des allgeimeinen Wohlbefindens eingesetzt. Die meisten Menschen kennen die Verwendung von ätherischen Ölen in Duftlampen, Bädern, oder auch die Anwendung ätherischer Öle bei Massagen. Diese Praxis ist Teil der Aromatherapie. Die Aromatherapie wirkt über den Geruchssinn, und damit direkt auf unser limbisches System.

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Die Natur schenkt uns die feinsten Aromen (Bild: MarionF – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Reflektorisch beeinflusst diese Sinnenswahrnehmung Körperfunktionen, die Entstehung von Gefühlen, und ist für die Bildung bestimmter Hormone verantwortlich. Nachweislich beeinflussen Düfte nicht nur unsere Psyche, sondern können auch bei körperlichen Beschwerden als unterstützendes Heilmittel eingesetzt werden. Das Wissen um die Kraft der Heilkräuter und Naturdüfte reicht Jahrtausende zurück. Im alten Ägypten waren Duftstoffe wertvoller als Gold und Silber. Man war sich sicher, dass sie eine Spur des ewigen Lebens in sich trugen.

Woher stammt die Bezeichnung Aromatherapie?

Die Bezeichnung „Aromatherapie“ geht auf den französichen Chemiker René Maurice Gattefossé zurück. Der Chemiker beschäftigte sich intensiv mit den pflanzlichen Essenzen, und fasste sein Wissen über deren Heilwirkung, in einem 1936 erschienenen Buch mit dem Titel „Aromatherapie“ zusammen. Experten haben keinen Zweifel an der sicheren und zuverlässigen Wirksamkeit der Aromatherapie, und sehen diese als einen wichtigen Teil der modernen Naturheilmedizin.

Wo hilft die Aromatherapie?

Vor allem sind die ätherischen Öle bei jeglichen psychosomatisch mitverursachten Beschwerden, wie depressiven Verstimmungen, Schlafstörungen, Ängste, inneren Unruhezuständen oder durch Stress ausgelöste Beschwerden heilsam und hilfreich. Bei Wechseljahrsbeschwerden, Erkrankungen der Atemwege, Erkältungen und Infekten, zur Stärkung des Immunsystems, bei Schmerzen, verschiedenen Hauterkrankungen, kleineren Brandwunden, und auch bei nervösen Magen-Darm-Beschwerden, können ätherische Öle gesundheitsfördernd und heilend eingesetzt werden.

Aromatherapie
Aromatherapie hilft bei vielfältigen Beschwerden (Bild: kerdkanno – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Es gibt drei Therapiewege

1. Über den Geruchssinn

Ein Therapieweg um ätherische Öle aufzunehmen und wirken zu lassen, geht über den Geruchssinn. Über unser Riechorgan gelangen die Duftstoffe direkt in das limbische System und entfalten in unserer „Gefühlszentrale“ auf vielfältige Weise ihre Wirkkraft.

2. Durch Inhalation

Ein zweiter Therapieweg um ätherisches Öl aufzunehmen ist die Inhalation. Hierbei werden die Wirkstoffe über den Atem und die Schleimhäute aufgenommen, wodurch sie eine direkte Wirkung auf Organe haben. Diese Form der Anwendung wird beispielsweise häufig bei Erkältungskrankheiten und Infekten der Atemwege praktiziert.

Bei beiden Therapiewegen gelangen die Inhaltsstoffe der ätherischen Öle über die Atemwege und die Schleimhäute in die Lunge, und in die Blutbahn, sodass sie über das Herz-Kreislauf-System einen deutlich messbaren Effekt erzielen. Schon nach wenigen Minuten sind die Substanzen im Blut nachweisbar.

3. Über die Haut

Der dritte Therapieweg geht über die Haut. Die Anwendung von aromatisch duftenden Körperöl bei einer Sport-oder Wellnessmassage ist eine sehr angenehme Form der Aromtherapie. Die körperliche Berührung, in Verbindung mit den aromatischen Duftstoffen der Öle, fördern die Entspannung für Körper und Seele und verstärken die heilende Wirkung.

Aromatherapie
Die Aufnahme von ätherischen Ölen über die Haut (Bild: rhythmuswege – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Die Anwendung von ätherischen Ölen in einem Vollbad ist eine weitere, hochwirksame und ideale Form der Aromatherapie. Hierbei können sich die wertvollen Essenzen mit der wohltuenden Wirkung des warmen Wassers verbinden. Die Moleküle der Duftstoffe gelangen über alle drei Therapiewege in den Körper, und entfalten dort auf äußerst wohltuende Weise ihre Wirkung.

Wie kann man Aromatherapie zu Hause anwenden

Das Düfte unser Wohlbefinden beeinflussen ist wissenschaftlich bewiesen. Viele Kräuter und Gewürze verströmen ein eindrucksvolles Aroma, welches von der Umgebung aufgenommen wird, und auf uns einwirkt. Daher ist es wichtig das Wirkungsspektrum der einzelnen Aromen zu kennen, um diese gezielt einsetzen zu können. Ob wir einen Duft besonders mögen, hat nicht zuletzt auch mit unseren ganz persönlichen Erfahrungen zu tun, und ob diese positiv oder negativ in unserer Einnerung, bewusst oder unbewusst, abgespeichert sind.

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Ein Meer der Düfte, die Lavendelfelder der Haute Provence (Bild: Hans – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Haben wir beispielsweise zur Lavendelblüte in der Provence einen wunderschönen, harmonischen und entspannten Urlaub verlebt, dann ist der Duft von Lavendel in unserer Erinnerung positiv besetzt.Wir erinnern uns gern an diese natürliche Farbenpracht und das wunderbare Aroma des Lavendel, welches überall in der Luft hing. Somit wird Lavendel sehr wahrscheinlich sein wissenschaftlich nachgewiesenes Wirkspektrum, nämlich seine entspannungsfördende und beruhigende Wirkung, bei uns voll entfalten.

Düfte wecken Erinnerungen wach

Genauso verhält es sich mit den negativen Verknüpfungen. Verbinden wir einen Duft mit einer Person die wir nicht mögen, einem negativen Erlebnis, oder unguten Erinnerungen, so wird dieser Duft diese negativen und störenden Informationen aus unserem Unterbewußtsein wieder aktivieren, und bei uns eher einen Fluchtreflex auslösen. So ist die Wahl der Aromen eine ganz individuelle Entscheidung. Ätherische Öle enthalten die Lebensenergie der Pflanzen, sie können nicht nur unseren Körper pflegen, und unsere Beschwerden auf eine natürliche und schondende Art lindern, sondern auch sanft unsere Seele nähren.

Aromatisierung von Räumen

Eine der bekanntesten und beliebtesten Arten der Aromatherapie ist die Aromatisierung von Räumen, mittels Duftlampen. Dabei werden in einem mit Wasser gefüllten Schälchen einige Tropfen ätherisches ÖL gegeben. Meist werden die Duftlampen mit einem Teelicht betrieben, welches das Wasser erwärmt und dabei das ätherische Öl seine aromatischen Wirkstoffe an die Raumluft abgibt.

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Duftstoffe wirken auf das limbische System (Bild: monicore – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Manchen Ölen, wie dem der Douglasfichte, Weisstanne oder Riesentanne, wird eine raumreinigende Wirkung zugesprochen. Andere, wie beispielweise Zitrusfruchtschalenöle wirken keimtötend. Für die Aromatisierung eines circa 20 m2 großen Raumes empfielt man eine Dosis von 8 bis 10 Tropfen. Düfte die uns ganz natürlich umgeben, so auch die ätherische Öle von Pflanzen, sind Teil unseres alltäglichen Lebens. Oft nehmen wir diese nur unbewußt wahr, dennoch haben sie einen großen Einfluß auf uns Menschen.

Düfte umgeben uns überall

Bei einem frühsommerlichen schönen Spaziergang, vorbei an einem blühenden, hoch aromatisch duftenden Rhododendronbusch, halten wir vielleicht mal kurz inne, und werden uns des schönen Anblickes und der Wirkung des prägenden Duftes auf unsere Sinne gewahr. All das ist schon Teil der Aromatherapie, man muss sich nur dessen bewusst werden. Aromatherapie bedeutet, die Gaben der Natur zum Erhalt und zur Förderung unserer Gesundheit zu nutzen und gezielt einzusetzen.

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Die Natur ist ein Paradies der Düfte (Bild: Erbs55 – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Beispiele und Anwendungsmöglichkeiten von ätherischen Ölen

Anis: Das Anisöl eignet sich gleichermaßen für Mütter und Säuglinge. Es fördert die Milchbildung bei Müttern, und lindert Bauchkrämpfe beim Säugling. Bei Säuglingen kann man das Öl auch verdünnt zur Einreibung bei Bauchkrämpfen einsetzten. Anisöl wirkt schleimlösend, herzstärkend und krampflösend.

Bergamotte: Das Aroma von Bergamotte hat als Inhaltstoff im Kölnisch Wasser Weltberühmtheit erlangt. Es wirkt erfrischend und belebend, hat aber auch eine krampflösende Wirkung. Auf Grund seiner antiseptischen und hautpflegenden Wirkung, hilft es, äußerlich in Cremes verdünnt, bei Entzündungen der Haut.

Eukalyptus: Das frische, nach Kampfer duftende Aroma des Eukalyptus ist den meisten Menschen bekannt. Es hat eine schleimlösende, desinfizierende und fiebersenkende Wirkung, befreit die Atemwege, und hilft bei Erkältungen. Äußerlich lindert Eukalyptus Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen.

Fichte: Das ätherische Öl der Fichte eignet sich zum Inhalieren, sowie auch zum Einreiben. Fichte ist auch als Fichtennadel-Franzbranntwein bekannt, welcher auf der Haut einmassiert, gegen Muskelkater hilft.

Rose: Nicht umsonst wird die Rose ais Königin unter den Blumen bezeichnet. Um nur eine ganz kleine Menge ihres kostbaren Öls zu gewinnen, benötigt man extrem viele Blütenblätter. Das liebliche Aroma der Rose wirkt stimmungsaufhellend, und lindert nervöse Herzbeschwerden, sowie auch Kopfschmerzen.

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Rosenöl ist eines der kostbarsten ätherischen Öle (Bild: AdinaVoisu – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Äußerlich aufgetragen hilft Rosenöl, auf Grund seiner antiseptischen, entzündungshemmenden und hautpflegenden Wirkkraft, bei Ekzemen, Herpes, Gürtelrose und beschleunigt die Wundheilung.

Jasmin: Durch das wunderbar blumige Aroma ist Jasmin besonders als Inhaltsstoffe in Parfüms beliebt. So verbreitet das Öl auch in einer Duftlampe eine stimmungsaufhellende Wirkung, und löst Ängste. Äußerlich angewandt hilft Jasminöl bei trockener und gereizter Haut.

Kamille: Gehört zu den beliebtesten Heilpflanzen und ist den meisten Menschen in Form von Tee, beispielsweise zur Linderung von Magenbeschwerden bekannt. Äußerlich angewandt, wirkt das ätherische Öl der Kamille durch seine antiseptische, schmerzlindernde, entzündungshemmende, wundheilende und hautpflegende Wirkung bei verschiedenen Hauterkrankungen.

Geranie: In der Duftlampe wirkt es erfrischend und anregend. Äußerlich aufgetragen wirkt das Öl wundheilend, hautpflegend und antibakteriell.

Echter Lavendel: Die Wirkung von Echtem Lavendel, beispielsweise über eine Duftlampe in die Raumluft verteilt, ist besonders ausgleichend für die Psyche. Es wirkt beruhigend, hilft bei Angstzuständen, Depessionen und Stress. Es stärkt die Nerven, und hebt die allgemeine Stimmungslage.

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Lavendel wirkt positiv auf die Psyche (Bild: webandi – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Das ätherische Öl des Lavendel eignet sich auch zur energetischen Reinigung von Räumen, unterstützt die Abwehr von Erregern aller Art, vor allem in einer Umgebung mit Ansteckungsgefahr. Es vetreibt ungebetene Gäste, wie Motten, Mücken und Insekten aller Art, und verbreitet noch obendrein einen wunderbaren Duft.

Majoran: Die meisten Menschen kennen Majoran als Gewürz in der heimischen Küche. Es regt die Verdauung an, wirkt krampflösend und antibakteriell. Äußerlich angewandt wirkt das ätherische Öl des Majoran schmerzlindernd und wundheilend.

Muskatnuss: Wächst als Frucht an tropischen Bäumen. Muskatnuss wird als Gewürz, beispielsweise in Kartoffelgerichten, verwendet. Es hilft bei Blähungen, wirkt krampflösend, und regt die Verdauung an. Allerdings darf die Muskatnuss nur sehr sparsam dosiert werden, da sie sonst giftig ist!

Neroli: Ist wohl eines der kostbarsten Öle überhaupt. Um einen Liter Neroli-Öl zu gewinnen, benötigt man eine Tonne feinste Orangenblüten. Das Aroma von Neroli wird sehr gerne als Inhaltsstoff für Parfüms verwendet. Es stärkt das Herz, wirkt stimmungsaufhellend, und beruhigend. Äußerlich angewendet pflegt es, in Cremes verdünnt, empfindliche und gereizte Haut.

Thymian: Ist ein sehr beliebtes Gewürz in der mediterranen Küche, aber auch ein sehr vielseitiges Heilkraut. Thymian unterstützt, als Tee oder Sirup, nicht nur eine gesunde Verdauung, er hilft, auf Grund seiner schleimlösenden, krampflösenden, antiseptischen und antiviralen Wirkung, auch bei Husten und Bronchitis. Aber auch äußerlich angewandt, wirkt das ätherisches Öl des Thymian durchblutungsfördernd und heilend bei entzündeter und unreiner Haut.

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Thymian hilft u.a. bei Husten und Bronchitis (Bild: Hans – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Teebaum: Der Teebaum ist in Australien beheimatet. Die Einheimischen verwendeten das Kraut als Tee-Getränk, was den Ursprung der Namensgebung erklärt. Die zentrale Fähigkeit des ätherischen Teebaumöls liegt in seiner antibakteriellen Wirkkraft. Es hilft bei entzündeter Haut, mildert Juckreiz, und tötet sogar Hautpilze ab.

Wacholder: Die Inhaltstoffe der Wachholderbeeren helfen gegen vielfältige Beschwerden des Verdauungsapparates, da sie krampflösende, schmerzstillende, harntreibende und blutreinigende Eigenschaften besitzen. Die Nutzung der Beeren als Zugabe in Speisen ist daher sehr zu empfehlen. Bei Mundgeruch hilft das Kauen von Wacholderbeeren. Aber auch äußerlich angewandt, fördert das ätherische Öl der Wacholderbeeren die Durchblutung, und hilft bei Krampfadern. Bei Gelenkschmerzen wirkt es schmerzlindernd.

Zimt: Der Zimtbaum ist in auf dem indischen Subkontinent beheimatet. Aber auch in der europäischen Küche hat sich das exotische, warme Aroma von Zimt einen festen Platz erobert. Zimt ist förderlich für die Verdauung. Aktuelle Studien belegen, dass Zimt den Blutzuckerspiegel senkt, und daher auch bei Diabetikern, unterstützend zur Behandlung, eingesetzt werden kann.

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Zimt fördert die Verdauung (Bild: Peggy_Marco – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Äußerlich angewandt, fördert das ätherische Öl die Durchblutung und lindert Gelenkschmerzen. Bei der Nutzung von Zimt als Heilmittel zur innerlichen Anwendung, sollte Ceylon-ZImt (gerollte Zimtstangen) verwendet werden. Der kostengünstigere Cassia-Zimt kann, auf Grund des wesentlich höheren Cumarin Gehaltes, leberschädigend wirken.

Zwiebel: In der hiesigen Küche ist die Zwiebel ein gängiges Würzgemüse. Einigen sind auch die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Zwiebel schon bekannt. Ihre ätherischen Öle sind grundsätzlich gut für die Blutgefässe und den Stoffwechsel. Äußerlich eingesetzt, helfen frische Zwiebeln auch gegen Abszesse. Da die Zwiebel besonders antibakteriell, krampf-und schleimlösend wirkt, ist sie ein sehr wirksames und effektives Mittel gegen Husten. Dazu hacken Sie die frische Zwiebel klein, bedecken die Substanz mit natürlichem Rohzucker, und lassen alles über Nacht stehen.

Am nächsten Tag hat sich ein Sud gebildet, welchen Sie dem Erkrankten über den Tag verteilt, löffelchenweise verabreichen. Gerade bei Kindern, auch gegen hartnäckigen Husten verabreicht, ein wirkliches Wundermittel, welches Kinder, in der Regel, auch viel lieber einnehmen als pharmazeutische Hustenmittel.

Worauf man beim Kauf von ätherischen Ölen achten sollte

Ätherische Öle sind Naturprodukte, welche in der Regel keine Nebenwirkungen auslösen. Allerdings erfordert der Umgang und die Anwendung der ätherischen Öle, Sorgfalt und Kenntnisse über deren Wirksamkeit. Denn wie bei den meisten Substanzen macht auch hier die Dosis das Gift.

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Auf die Qualität der ätherischen Öle achten (Bild: monicore – Pixabay.com – CC0 Public Domain)
Ätherische Öle werden, mit wenigen Ausnahmen, nie unverdünnt am Körper angewendet, da sonst Reizungen, oder auch allergische Reaktionen auftreten können. Halten Sie sich am besten an die Dosierrichtlinien. Schwangere sollten, besonders auf die stark durchblutungsfördernden ätherische Öle, ganz verzichten. Am besten fragen Sie vor der Anwendung von ätherischen Ölen Ihren Hausarzt.

Achten Sie bei der Wahl der ätherischen Öle immer auf Qualität. Informieren Sie sich über die Gewinnung und das Herstellungsverfahren. Achten Sie auf reine zertifizierte Öle, wenn möglich in Bio Qualität.

Auf dem Etikett des Öls sollten folgende Informationen stehen:

  • Das es sich um ein 100-prozentiges ätherische Öl handelt
  • Die lateinische Bezeichnung
  • Aus welchen Teilen der Pflanze es gewonnen wurde
  • Die Gewinnungsart
  • Das Ursprungsland
  • Die Milliliter Angabe
  • Sollte es verdünnt sein, mit was und zu wieviel Prozent

Gerade bei der Anwendung als Heilmittel sollte ausgeschlossen werden, dass das Öl durch Pestizide und Insektizide verunreinigt ist. Qualität ist ein unverzichtbares Kriterium.

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